Liebe Blogleserinnen,
liebe Blogleser,
nicht nur im Unternehmensbereich geht die allgemeine Entwicklung Richtung sinnstiftendem und nachhaltigem Wirtschaften. Allgemein entwickelt sich die Gesellschaft dahin, dass wir bewusst handeln und mehr auf die Folgen achten. Es wird also nicht mehr nur kurzfristig überlegt, ob das, was wir tun gewinnbringend ist. Man achtet viel mehr darauf, dass unser Handeln auch langfristig nicht nur uns einen Mehrwert bringt, sondern auch der Gesellschaft und der Umwelt.
Im Marketingbereich setzen deshalb immer mehr Unternehmen auf CSR. Doch auch privat kann man diese Entwicklung wahrnehmen. Heute möchten wir euch zeigen, wie sich die Entwicklung hin zu einem bewussten Leben auf unsere Ernährungs- und Essgewohnheiten auswirkt.
Manchmal kommt es uns so vor, als ob sich die Welt immer schneller drehen würde, die Arbeit immer mehr wird und die Tage kürzer. Viele Menschen klagen über zu wenig Freizeit, was vor allem auch daran liegt, dass sich unser Arbeitsleben immer mehr mit dem privaten Bereich vermischt. Das schlägt sich natürlich auch auf unser Essverhalten nieder. Morgens vor der Arbeit reicht es meist nur noch für ein Käsebrötchen vom Bäcker und zwischen den 2 Meetings springt man mittags noch kurz zur Pommesbude. Doch dieses schnell-mal-noch-was-gegen-den-Hunger-machen, ist nicht das, was uns glücklich macht. Es stimmt nicht mit der Einstellung überein, dass wir mehr für unsere Gesundheit tun möchten und gute und nachhaltige Nahrungsmittel essen möchten.
Um die Faktoren Zeit und Nachhaltigkeit unter einen Hut zu bringen, gibt es Lebensmittel auf dem Markt, die zwar immer noch frisch sind und trotzdem einfach zuzubereiten sind. Weg von der Tütensuppe, heißt die Devise. Dass Pulverchen, die mit etwas heißem Wasser aufgekocht werden nicht vor Vitaminen strotzen, ist wohl jedem klar. Wenns dann aber doch sehr schnell gehen muss, greift man deshalb lieber zu einem Fertiggericht aus dem Kühlfach. Die gibt es oft ohne Konservierungs- und Geschmacksverstärker und vermitteln zumindest noch den Anschein einer mehr oder weniger ausgewogenen Ernährung.
Die Trends:
- Wer sich mit Fertigprodukten so gar nicht anfreunden kann, wird sich vielleicht über folgendes Produkt freuen: Die Ladenkette „Kochhaus“ verkauft „Rundumsorglos-Tüten“. Diese enthalten ein Rezept und alle dafür notwendigen Lebensmittel. Das spart das Zusammenstellen eines Gerichts und die zeitraubende Beschaffung der einzelnen Zutaten.
- Ein weiterer Trend geht in Richtung „Alles-Könner-Produkte“. Also Nahrungsmittel, die nicht nur gut schmecken und sättigen, sondern am besten auch noch leistungsfähiger, konzentrierter, schlanker oder schöner machen.
- Auch fleischlose oder fleischarme Ernährung wird immer beliebter. Vegetarier und Veganer werden nicht mehr mit schrägen Umweltaktivisten gleichgesetzt und das immer besser werdende Angebot an fleischähnlichen Tofuprodukten lockt auch Nicht-Vegetarier.
- Allgemein wird beim Fleischkonsum viel mehr auf die Qualität geachtet. Da konsumieren viele lieber weniger Fleisch aber dafür dann welches, von dem sie wissen, wo es her kommt. Denn beim Fleischkonsum spielt natürlich nicht nur das Mitleid mit den Tieren in Massentierhaltung eine Rolle, sondern auch die Gesundheitsbelastung durch die Mengen an Antibiotika, die wir dadurch aufnehmen.
- Nicht nur dem Fleisch stehen wir skeptisch gegenüber. Auch bei Gemüse und Obst kauft man am liebsten Saisonales aus der Umgebung. Bauernläden von nebenan werden immer beliebter, und im Supermarkt wird immer mehr auf den Herkunftsort geachtet. Durch die bewusstere Ernährung hoffen viele, den CO2-Ausstoß zu minimieren und Lebensmittel zu konsumieren, die weniger Schadstoffbelastet sind.
Auch die Gastronomie verändert sich. Wenn wir essen gehen, setzen wir nicht mehr so sehr auf das große stopfende Hauptgericht, nach dem man kaum noch einen Nachtisch hinunterbekommt.
Mehr Vielfalt wird gewünscht und deshalb sieht man auf Speisekarten immer öfter Platten für mehrere Personen, die aus vielen kleinen, leichten Gerichten bestehen. Vorspeise und Hauptgang vermischen sich dabei. So kann man sich beim Essengehen durch alle möglichen Gerichte durchtesten und muss sich nicht mehr auf eine Geschmacksrichtung festlegen.
Ganz nach dem Motto „Du bist was du isst“ hoffen wir, dass auch ihr im stressigen Arbeitsalltag ab und an Gelegenheit findet, über bewusstes Essen nachzudenken und die Currywurst gegen die selbstgemachte Putenpfanne eintauscht.
Denn das, was wir essen, beeinflusst nicht nur unsere Gesundheit, sondern hat auch einen großen Einfluss auf unsere Umwelt.
Somit: Sei wer du bist, sei erfolgreich und gestalte dein Leben immer noch etwas besser.
Euer
KMU-Team
Katja Hofmann
P.S.
Die nächsten öffentliche Auftritte von Katja Hofmann:
- 01.04.14 Vortrag: Keynotspeakerin ”Sind Sie gut oder schon exzellent?” Unternehmerkongress – BNI Bühl
- 17.05.14 Vortrag: Keynotspeakerin bei dem Wirtschaftsevent “Ein Tag für Ihren Erfolg” im Parkhotel in Ostfildern
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Weitere Informationen: KMU- Konzepte mit Unternehmenserfolg, Katja Hofmann Marketingexpertin. Sie schreibt Bücher, entwickelt Seminare und ist gefragte Referentin für Zukunfts- und Unternehmensentwicklung. Die KMU-Hofmann ist der einzige auf Corporate Social Responsibility (unternehmerische Gesellschaftsverantwortung) spezialisierter Mittelstandsbetrieb in Deutschland, der mit dem Siegel “Top Consultant” 2013/14 ausgezeichnet wurde. Entscheidend für diese Auszeichnung ist eine kundengerechte, mittelstandsorientierte Beraterleistung.
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