Hallo liebe Blogleser,
der Gallup Engagement Index hat wieder belegt, dass nur 15% der Mitarbeiter eine starke emotionale Bindung zu ihrem Unternehmen haben. Warum ist dies so? Ist es Menschen egal, wo sie arbeiten? Sind die Unternehmen so “schlecht”, dass keine emotionale Bindung eingegangen wird?
In unserem heutigen Blog haben wir uns mit diesem wichtigem Thema auseinandergesetzt und einige Lösungsvorschläge und Erfolgsbeispiele für euch zusammengestellt. Denn es lohnt sich für Unternehmen, Mitarbeiter mit starker emotionaler Bindung zu haben, denn die Studie belegt, dass diese mehr Verbesserungsvorschläge eingereicht haben.
Mitarbeiter sind das Herz eines Unternehmens
Vor allem im Dienstleistungssektor, sind Mitarbeiter einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren eines Unternehmens. Sie repräsentieren das Unternehmen gegenüber Kunden, Lieferanten und Geschäftspartnern. In Zeiten des ständigen Wettbewerbs reicht es nicht mehr aus, dem Kunden mit aufgesetzter Höflichkeit entgegenzutreten. Um glaubwürdig zu wirken, muss ein Kunde spüren können, dass der Mitarbeiter hinter dem steht, was er zu verkaufen versucht.
Eine Verkäuferin mit einer Wrangler-Jeans in einem Lewis-Store? Ein Apple-Mitarbeiter mit einem Samsung-Smartphone? Das wäre undenkbar! Denn wenn selbst die Mitarbeiter nicht hinter dem Produkt stehen, warum sollte ich es dann überhaupt erst kaufen?
Wichtiger denn je wird es deshalb, schon bei den Bewerbungsgesprächen und in der Probezeit ganz klar auszuselektieren. Dabei geht es natürlich nicht darum, welcher Mitarbeiter von Anfang an am schnellsten Aufgaben löst. Es geht eher darum, durch ganz genaues Hinsehen herauszufinden, wer wirklich zu einem passt und wer sich wirklich wohlfühlt.
Es braucht also Arbeitnehmer, die in ihrer Arbeit mehr sehen, als das Gehalt.
Wirklich gute Mitarbeiter sprechen von „Wir“ wenn sie von ihrem Unternehmen berichten. Sie sind aufmerksam, nehmen Unstimmigkeiten wahr und sind immer an einer Lösung orientiert. Doch um diese Arbeitskräfte zu erhalten, muss man als Unternehmen auch etwas bieten können.
Was wünscht sich ein cleverer Mitarbeiter, der sich ernsthaft für den Erfolg seines Unternehmens interessiert? In erster Linie möchte er ernst genommen werden und seine Leistungen sollen gewürdigt werden. Ich kann mir als Mitarbeiter noch so sehr Mühe geben bestimmte Prozesse zu verbessern… wenn ich nie gehört werde, verliere ich schnell die Motivation. Engagement und außerordentliche Leistungen müssen gelobt und honoriert werden, damit sie zur Gewohnheit werden.
Ein gutes Beispiel hierfür ist der Schindlerhof, ein Tagungshotel in Nürnberg-Boxdorf. Das Unternehmen bezieht seine komplette Publicity aus der Mundpropaganda. Bekannt ist das Hotel durch seinen ausgezeichneten Service. Inhaber Klaus Kobjoll setzt voll und ganz auf das Engagement seiner Mitarbeiter, jeder Gast soll sich ganz besonders fühlen. Deshalb werden zum Beispiel die Vorlieben der Stammgäste protokolliert, damit das Personal beim nächsten Aufenthalt von Anfang an weiß, auf was es achten muss. Außerdem erhalten die Gäste bei ihrer Abreise einen von einem Auszubildenden selbst gemischten Tee.
Um den Ruf über den ausgezeichneten Service auch zu behalten, verlangt Kobjoll seinen Mitarbeitern einiges ab: Angestellte können im sogenannten MitarbeiterAktienindeX Punkte für beispielsweise gute Ideen, Pünktlichkeit, besondere Leistungen oder Fitness sammeln.
Was sich im ersten Moment vielleicht etwas fragwürdig anhört, zeigt aber Wirkung: durch tolle Prämien, wie einen Firmenwagen über das Wochenende oder Reisen in Top-Hotels, werden die Mitarbeiter zu guten Leistungen motiviert. Die positive Stimmung, die sich durch die gewürdigten Leistungen ergibt, spüren auch die Kunden.
Eine weitere Voraussetzung dafür, dass Mitarbeiter sich mit dem Unternehmen identifizieren, ist natürlich, dass Ihnen die Werte des Unternehmens bewusst sind. Werden diese nicht zu genüge nach außen vermittelt, wissen manche Arbeitnehmer nicht einmal, welche Richtung das Unternehmen anstrebt und welche Werte es entwickelt. Das macht eine Identifikation natürlich unmöglich.
Grundvoraussetzung dafür, dass Werte nach außen übermittelt werden können, ist der Unternehmer, der voll und ganz hinter seiner Idee stehen muss. Ein Unternehmer muss sich klar darüber sein, was er seinen Angestellten abverlangt und in der Lage sein, als gutes Vorbild voran zu gehen.
Also liebe Unternehmer, eine Wertevorstellung zu haben und diese vor allem auch zu leben, ist das A und O im sinnstiftenden Marketing, denn sie gibt dem Unternehmen erst eine Richtung. Vergesst nur bitte nicht, auch euer Personal mit in dieses Handeln einzubinden!
Somit: Sei wer du bist, sei erfolgreich und gestalte dein Leben immer noch etwas besser.
Habt eine tolle Woche.
Euer
KMU-Team
Katja Hofmann

P.S.
Die nächsten öffentliche Auftritte von Katja Hofmann:
- 31.01.14 Impulsvortrag: Keynotspeakerin – Neujahrsempfang BDS Plochingen
- 01.04.14 Vortrag: Keynotspeakerin Unternehmerkongress – BNI Bühl
- 17.05.14 Vortrag: Keynotspeakerin bei dem Wirtschaftsevent “1 Tag für Ihren Erfolg” im Parkhotel in Ostfildern
Weitere Infos anfordern Kontakt
Vernetze dich mit uns – hier unsere Social Media Profile
KMU-YouTube Kanal, Facebook, Xing, Google+
Weitere Informationen: KMU- Konzepte mit Unternehmenserfolg, Katja Hofmann Marketingexpertin. Sie schreibt Bücher, entwickelt Seminare und ist gefragte Referentin für Zukunfts- und Unternehmensentwicklung. Die KMU-Hofmann ist der einzige auf Corporate Social Responsibility (unternehmerische Gesellschaftsverantwortung) spezialisierter Mittelstandsbetrieb in Deutschland, der mit dem Siegel “Top Consultant” 2013/14 ausgezeichnet wurde. Entscheidend für diese Auszeichnung ist eine kundengerechte, mittelstandsorientierte Beraterleistung.
info@kmu-hofmann.de| www.kmu-hofmann.de | Kontaktformular»
Expertin für sinnstiftendes Marketing