Liebe Blogleserinnen,
liebe Blogleser,
ich lade dich ein, mit mir darüber nachzudenken, wie unser Leben 2025 aussieht. Unser Arbeitsplatz, unsere Werte, der Handel, wie bewegen wir uns fort? Was meinst du?
Fällt es dir leicht, so weit in die Zukunft zu denken? Hast du das Gefühl, das ist ja noch ewig hin?
Wenn wir die Zukunft über Jahre oder Jahrzehnte vorausplanen sollen, fällt das vielen von uns schwer. Das menschliche Gehirn ist ein Vergangenheitsorgan, denn es speichert Bilder und Emotionen. So kommt uns ein Zeitraum in der Zukunft viel länger vor als in die Vergangenheit. Ich finde es wichtig, auch eine Vorstellung für die Zukunft zu haben, denn wie sagte schon Konfuzius: Wer nur zurückschaut, kann nicht sehen, was auf ihn zukommt.
Doch wenn wir Menschen reden hören, haben viele Menschen eher Angst vor der Zukunft. Bei einer Veranstaltung erzählte mit einem tiefen Seufzer eine etwa 75-jährige Frau, dass sie sehr froh sei, dass sie nicht mehr so lange auf dieser Erde wäre, denn es ist ja grauenvoll, was gerade alles passiert an Unruhen, Umweltkatastrophen und überhaupt was die Menschen Grauenvolles machen. Alles vorgetragen mit schleppender Stimme und Leichenbittermiene. Was ist da los? Ich frage sie, ob sie die Kriege in Deutschland erlebt hat „Ja, wir mussten mitten in der Nacht unsere Sachen packen und aus unserem Haus fliehen. Bei dieser Flucht habe ich meine Familie verloren, meine Brüder sind im Krieg gefallen“ Ich erfahre, dass sie sich in jungen Jahren ganz alleine durchschlagen musste, in Gefangenschaft war und ihre Ausbildung als Köchin durch den Krieg nicht abschließen konnte. Doch sie empfindet die Zeit jetzt, in der sie sicher lebt, genug zu Essen hat und eine schöne Wohnung hat, als furchtbare Zeit. Warum sehen die meisten Menschen eher schwarz, wenn es um die Zukunft geht? Warum lieben wir Bücher über das Ende der Menschheit, sehen uns im Kino Katastrophenfilme über Klimakollaps an? Warum sind die Zeitungen und Magazine voll von Berichten über das Ende der Weltwirtschaft, Handystrahlen, Umweltkatastrophen? Weil unser Gehirn ein Erfolgskonzept entwickelt hat, um drohende Gefahren zu entdecken.
Doch wie gut ist unsere Fähigkeit entwickelt, gute Nachrichten wahrzunehmen?
Man sollte die Dinge so nehmen, wie sie sind. Man sollte aber auch dafür sorgen, dass die Dinge so sind, wie man sie nehmen möchte.
– Johann Wolfgang von Goethe, (1749-1832) deutscher Dichter
Die Arbeitswelt ändert sich gewaltig.
Anhand meiner Recherchen und Prognosen von Zukunftsforschern möchte ich mit euch einen Blick in Zukunft wagen. Sicher ist dies kein Anspruch auf Vollständigkeit, doch es gibt Tendenzen und Richtungen und dies hilft, uns für die Zukunft auszurichten. Allein im Marketing kommen beinah täglich neue Trends und Verfahren. Wir haben in unserem Unternehmen ein Team, das aus über 3.000 Quellen Informationen auswertet, wir sind Partnerunternehmen der dualen Hochschule und kooperieren mit Hochschulen in Bachelor- und Masterarbeiten, sprechen mit Unternehmen und Querdenkern, also alles Menschen, die Innovationen vorantreiben.
Drei Zukuftsszenarien
1.Wir werden länger leben
Der ewige Menschheitstraum: Ewige Jugend und Gesundheit ist wohl eher ein Märchen. Doch derzeit laufen vielversprechende Forschungen um den Selbstheilungsprozess von erkrankten Zellen anzuregen und die Aktivierung von Genen, die den Alterungsprozess verlangsamen.
2. Wir nutzen Entwicklungen und Technologien
Das Tempo der modernen Welt wird von Computer bestimmt. Und deren Geschwindigkeit nimmt stetig zu. Doch schon in naher Zukunft, werden wir uns durch die Technik um weniger Dinge kümmern müssen z.B. wird in ca. 10 Jahren der Haushalt von Computern gemacht werden.
Doch macht euch selbst einen Eindruck von dem Roboter ASIMO
3. Wir finden neue Fortbewegungsmöglichkeiten – mit Magnetismus
Mit neuen Techniken, wie Supraleitungen können Forscher starke Magnetfelder erzeugen. Dieser Magnetismus sorgt dafür, dass wir Energie einsparen und sich unsere Züge, Autos in Zukunft widerstandslos vorbewegen. Wer dies sehen will, findet in dem u.a. Youtube Film, wie „Hoverboard“- eine Art Skateboard – schwerelos dahingleitet. Die Zukunft ist also gar nicht mehr so weit weg, wie wir denken.
Diese neuen Entwicklungen, bringen Veränderungen in den Markt.
Was meinst du? Kannst du dir diese Zukunftsszenarien vorstellen oder findest du dies alles Utopie?
Doch was viel bedeutender ist, wir alle gestalten unsere Zukunft mit. Wir entscheiden, bei welchem Unternehmen wir arbeiten, wie wir unsere Abteilung führen, welche Mitarbeiter wir einstellen, wie wir mit Menschen und der Umwelt umgehen, wo w
ir einkaufen, welche Technik wir nutzen.
Mir geht es in diesem Blog darum, mit dir zusammen eine geistige Fahrt in Zukunftsausblicke zu machen. Wenn du mehr erfahren willst, wie Unternehmen an der Spitze arbeiten, mit einer Vision, die Selbstverwirklichung beinhaltet, mit Mitarbeitern, die sich mit ihrer Kreativität und ihren Ideen einbringen, die Grenzen neu stecken, überholte Regeln aufbrechen und Weiterentwicklung bieten, dann erfährst du dies in meinem neuen Buch „Neue Unternehmer braucht das Land! Wie Sie wirtschaftlichen Erfolg mit sozialer Verantwortung verbinden“, das im November 2015 im Wiley Verlag erscheint.
Ich habe mit dem Verlag entschieden, dieses Buch lebendig zu gestalten. Damit es deinen kreativen Flow anregt, sind viele Checklisten und Platz für deine Gedanken enthalten. Denn dieses Buch soll nicht einfach in deinem Bücherregal verschwinden, sondern es wartet darauf, von dir mit deinen Ideen für die Umsetzung in ein großartiges Arbeitsleben gefüllt zu werden. Stell dir vor, du kannst die Zukunft mitbestimmen. Beim Lesen des Buches wirst du nicht nur ein paar nette Aha-Erlebnisse haben, sondern du wirst erstaunt sein, welche Initialzündungen du für deine Zukunft geschaffen hast.
Für dich: Als Blogleser erhält du eine kostenlose Leseprobe von Kapitel 2 „Ausblick in die Zukunft – wie wird sich die Arbeitswelt verändern“. Hier kostenlos anfordern
Somit: Erfolg spielt sich nicht nur im Äußeren ab, sondern beginnt zu einem viel größeren Teil in unseren inneren Überzeugungen. So können wir einen Teil unserer Zukunft gestalten, doch wir brauchen Visionen für unsere Zukunft.
- Katja Hofmann live erleben – die nächsten öffentlichen Auftritte:
14. Oktober 2015 in Berlin Seminar: „Innovationsentwicklung und Exzellenzstrategie in der Kundengewinnung“ Pharma Sales Force und Marketing Excellence & Sales Force Effectiveness, Hotel Palace Berlin
16. Oktober 2015 in Böblingen Vortrag: Frauenwirtschaftstage – nach dem Motto „Frauen: MACHT!“, Fünf Impulsvorträge von Unternehmerinnen, Landratsamt Böblingen im großen Saal
Weitere Vortragstermine und Katja Hofmann als Speaker buchen
Weitere Informationen: KMU- Konzepte mit Unternehmenserfolg, Katja Hofmann Marketingexpertin aus Stuttgart. Sie schreibt Bücher, entwickelt Seminare und ist gefragte Referentin für Zukunfts- und Unternehmensentwicklung. Der SWR bezeichnet sie als Expertin für sinnstiftendes Marketing. Die KMU-Hofmann ist der einzige auf Corporate Social Responsibility (unternehmerische Gesellschaftsverantwortung) spezialisierter Mittelstandsbetrieb in Deutschland, der mit dem Siegel “Top Consultant” 2014/15 ausgezeichnet wurde.
info@kmu-hofmann.de| www.kmu-hofmann.de | Kontaktformular
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Foto: pixabay, teens-629046_1280


Expertin für sinnstiftendes Marketing
Sehr geehrte Frau Hofmann,
ein sehr interessanter Beitrag. Mich würde interessieren, ob Sie auch die Tatsache mit einbezogen haben, dass sich die Menschen Ihrer eigenen Persönlichkeit immer bewusster werden? Bei all den technischen Veränderungen am Arbeitsplatz, kommt das aufblühende Selbst-Bewusstsein der Generation Y noch hinzu. Mildert dies die von Ihnen angesprochenen Veränderungen? Sie sind ja Coach für KMU und haben täglich mit Unternehmern zu tun. Wie äussern sich die Betriebsinhaber diesbezüglich. Können / dürfen Sie das generell verlautbaren?
Ich freue mich auf Ihre Antwort.
Beste Grüße
Carsten Seiffert
Sehr geehrter Herr Seiffert,
vielen Dank für Ihre Gedanken und Impulse. In der Tat werden die Menschen sich selbst-bewusster, dies erlebe ich jeden Tag in meinem Beruf. So treffe ich immer mehr Menschen, die genau entscheiden, bei welchem Unternehmen sie arbeiten, einkaufen und die hinterfragen, wie sie ihre Arbeits- und Lebenszeit einsetzen. Interessant ist auch die Studie von dem Wirtschaftsprüfungsunternehmen Deloitte, die mehr als 7.500 “Ypsiloner” aus 29 Ländern gefragt haben, wie es ihnen – als jungen, gut ausgebildeten Menschen, die nach 1981 geboren sind – denn nun im Beruf ergangen ist und 34 Prozent der jungen Deutschen wollen in den kommenden zwei Jahren den Arbeitgeber wechseln! So gibt es ein großes Bestreben, lt. der Studie und auch meiner Erfahrung, dass die Menschen die bestehenden Wirtschaftsbedingungen verändern wollen und den Menschen stärker in den Mittelpunkt zu rücken. Ethisches Verhalten wird für den Erfolg von Unternehmen immer wichtiger. Auch wenn die Generation Y und auch immer mehr Menschen an die Wirtschaft hohe Anforderungen haben, braucht es eben Zeit – bis der Wandel umgesetzt ist. Doch meiner Meinung nach, hat gerade die junge Generation diesen Wandel mit in Bewegung gesetzt … und ganz persönlich, finde ich dies überaus wertvoll!
Viele Grüße
Katja Hofmann