Liebe Blogleserinnen und Blogleser,
seit einiger Zeit wird dem Thema Nachhaltigkeit eine immer größere Bedeutung zugeschrieben. Mit Sicherheit habt auch ihr schon von „grünen Hotels“ und „fair gehandelten Waren“ gehört und gelesen. Wir möchten euch heute eine weitere Perspektive zu dem Thema Nachhaltigkeit bieten, die insbesondere auch für KMUs interessant sein dürfte. Denn wer die Verantwortung für die Einrichtung eines Büros hat, besitzt ebenso eine Verantwortung gegenüber der Umwelt: Mit der Einrichtung wird letztlich auch darüber entschieden, wie sorgsam mit unseren Ressourcen umgegangen wird. Dieses Thema ist nicht nur für eine ansprechende Außendarstellung des Unternehmens wichtig, sondern sollte schon aus dem eigenen Interesse heraus verfolgt werden. Weiterhin ist der schonende Umgang mit begrenzten Ressourcen natürlich auch ein wirtschaftlicher Faktor.
Welche Möglichkeiten bestehen konkret?
Hochwertige Büromöbel kaufen
Beim Kauf von Büromöbeln sollte nicht der Preis die Kaufentscheidung bestimmen, sondern letztlich die Qualität: Hochwertige Büromöbel sind besonders ergonomisch gestaltet und ermöglichen den Mitarbeitern eine hohe Produktivität bei geringer körperlicher Belastung. Doch vor allem zahlt sich eine hohe Fertigungsqualität nach langjähriger Nutzung aus: Ein nachhaltiger Bürostuhl ist zunächst einer, der gar nicht erst angeschafft werden muss, weil der alter seine Funktion noch uneingeschränkt erfüllt. Spielen wirtschaftliche Gründe vielleicht doch eine größere Rolle, so wie das insbesondere in vielen Start-ups der Fall sein dürfte, ist der Kauf von Secondhand-Möbeln keine schlechte Alternative. Einige Dienstleister haben sich auf die Zweitverwertung von bereits genutzten Büromöbeln spezialisiert. Weil meist ganze Chargen aufgekauft werden, können größere Büros einheitlich eingerichtet werden.
Nachhaltiger Einkauf: Kritische Lieferantenauswahl
Beim Kauf von Verbrauchsmaterialien sollte der Blick auf die Lieferanten kritisch ausfallen: Büroausstatter wie die gaerner GmbH legen besonderen Wert auch nachhaltiges Wirtschaften. So wird beispielsweise eine CO2-neutrale Lieferung angeboten, bei der der beim Transport erzeugte Ausstoß von klimaschädlichen Gasen durch die Unterstützung von Klimaschutzprojekten kompensiert wird. Bei anderen Büro- und Geschäftsausstattern ist ein solches Vorgehen hingegen noch eher die Ausnahme. Weiterhin sollte die IT-Ausstattung natürlich energieeffizient ausfallen: Hier ist der Gebrauchtkauf keine gute Idee; aktuelle Monitore und PCs kommen mit besonders wenig Strom aus. Beachtet werden muss hier auch, dass die Geräte meist mindestens sieben Stunden täglich in Betrieb sind. Schon kleinere Unterschiede im Verbrauch wirken sich demnach erheblich aus. In der Büroküche sollte ein möglichst kompakter, sparsamer Kühlschrank Platz finden, und Sprudelwasser kann einfach selbst erzeugt werden. Das erspart den unnötigen Kauf von Mineralwasser. Selbst bei einem minimierten Verbrauch, zudem natürlich auch sparsame Beleuchtung zählt, sollte auch die Herkunft des Stroms bedacht werden. Ökostrom ist mittlerweile kaum noch teurer als Energie aus konventionellen Energieträgern, leistet aber seinen Beitrag zum Gelingen der Energiewende in Deutschland.
Papierverschwendung stoppen
Auch bei der Auswahl der Verbrauchsmaterialen sollten ökologische Aspekte bedacht werden: Darunter fällt beispielsweise der Kauf von Druckerpapier aus zertifiziertem Holzanbau. Mit modernen Druckern kann dieses Papier auch effizient genutzt werden: Ein Drucker mit Duplexeinheit ermöglicht den doppelseitigen Druck; wodurch sich theoretisch die Hälfte des Papiers einsparen lässt. Mittlerweile verschicken auch immer mehr Unternehmen Rechnungen, auf denen beide Seiten bedruckt sind – die Verschwendung nimmt insgesamt ab. Bei Produkten mit überschaubarer Lebensdauer sollte zudem der gesamte Lebenszyklus berücksichtigt werden, wozu auch ein umweltschonendes Recycling gehört. Es existieren also viele Handlungsfelder, beinahe jeder Prozess und jedes Produkt kann auf den Prüfstand. Wenn künftig immer mehr Unternehmer ihre Verantwortung erkennen, dürften die Chancen steigen, dass unsere Umwelt auch für unsere Nachkommen erhalten bleibt.
Somit: Sei wer du bist, sei erfolgreich und gestalte dein Leben immer noch etwas besser.
Euer KMU-Team,
Kim Hofmann
Weitere Informationen:
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